
2024-12-08
Risikoanalyse der privaten Segelschule, segeln auf dem Öresund:
Hintergrundsmaterial für die Risikoanalyse: Handbok för riskanalys på msb.se (Myndigheten för samhällsskydd och beredskap) sowie Konsumentverkets Empfehlungen um dem Konsumenten sichere Dienste anzubieten. Es wurden zugängliche Risikodaten angewandt.
Segeln auf offenem Wasser ist mit gewissen Risiken verbunden, insbesondere körperlichen Verletzungen wie Erfrierungen, Wunden, Verletzungen durch schnelle, unkontrollierte Manöver, Stürze und im schlimmsten Fall Ertrinken. Diese Risiken möglichst gering zu halten, gehört zur Verantwortung der Segelschule.
Die schwedische Lebensrettungsgesellschaft berichtet über Ertrinkungsunfälle in Schweden. Im Bericht von 2023 starben 73 Menschen, davon 17 im Zusammenhang mit der Nutzung eines Bootes. Wie in den Vorjahren sind Männer über 60 Jahre deutlich überrepräsentiert. Alkoholeinfluss und das Fehlen einer Schwimmweste sind ebenfalls häufig. Ertrinkungsunfälle im Zusammenhang mit dem Freizeitsegeln sind äußerst selten. Maßnahmen zur Risikominimierung in der Segelschule:
1. Jeder an Bord trägt eine Schwimmweste.
2. Das Segeln unter der Schirmherrschaft der Segelschule findet nur bei Luft- und Wassertemperaturen über 10 Grad Celsius statt.
3. Alkohol und andere Drogen sind an Bord nicht erlaubt.
4. Der Ausbilder entscheidet, ob das Boot den Hafen verlassen kann und wann es in den Hafen einlaufen muss.
5. Der Ausbilder entscheidet, welche Segel für sicheres Segeln gesetzt werden können.
6. Der Ausbilder kann Schüler ablehnen, die nicht über die erforderliche Ausrüstung für das jeweilige Wetter verfügen.
7. Die Anweisungen des Ausbilders sind während des Segelns zu befolgen.
8. Es besteht die Möglichkeit, über Handy und UKW Hilfe zu rufen.
9. An Bord ist Erste-Hilfe-Ausrüstung vorhanden.
10. Der Ausbilder verfügt über Kenntnisse in der Herz-Lungen-Wiederbelebung.
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